verschiedene Planersysteme

Wie suche ich für mich den richtigen Planer aus?

Was für eine spannende Frage, die ich tatsächlich relativ häufig auf Instagram gestellt bekomme. Ich denke es gibt nicht wirklich DIE richtige oder nur eine Antwort darauf, aber ich möchte gern versuchen die richtigen Fragen zu stellen, damit ihr besser eine Entscheidung für euch treffen könnt. Denkt daran, dass ihr zu jeder Zeit wieder wechseln könnt – das nimmt schon mal sehr viel Druck. Lebenslagen, Anforderungen und Termine ändern sich ständig, also bedenkt, dass ihr erstmal nur einen Planer sucht, der JETZT zu euch passt.

So viele Optionen

Wer sich schonmal damit beschäftigt hat, weiß sicher, dass das Angebot fast grenzenlos ist.Daher solltet ihr euch über folgende Dinge erstmal bewusst werden, bevor ihr eine Entscheidung trefft:

  1. Ein Planer soll euch das Leben leichter machen, euch helfen zu organisieren, eine Gedankenstütze sein oder vielleicht auch einfach nur Freude bereiten in dem man rein schaut. Also ist das wichtigste, dass ihr euch in eurem Planer wohl fühlt und nicht versucht krampfhaft für euch etwas zu nutzen, was einfach nicht zu euch passt.
  2. Der Planer muss zu euch und euren Ansprüchen passen. Man muss nicht jeden Trend mitgehen. Ein Planer hilft euch nur, wenn ihr ihn nutzt, dafür muss er zu euren Bedürfnissen passen.
  3. Plant ihr für euch allein, eine Familie oder womöglich im größeren Rahmen mit Arbeitskollegen, dann solltet ihr für euch eine Entscheidung treffen – digital oder analog.

Vorteile und vom analogen und digitalen Planen

Papierplaner (analog)Digitale Planer
Ein Papierplaner kann durchaus ein Gefühl von Sicherheit vermitteln, den Planer in der Handtasche mit sich führen zu können und die Termine einmal mit der Hand eingetragen zu haben ohne dabei auf irgendwelches Internet oder Geräte angewiesen zu sein. Außerdem bietet so ein Papierplaner natürlich mehr Möglichkeit sich kreativ zu entfalten oder auch nur schneller Gedanken los zu werden.Das automatische synchronisieren auf jedem mobilen Endgerät zu jeder Zeit ist durchaus ein komfortabler Weg Termine immer im Blick zu behalten. Ebenso besteht die Möglichkeit sich auf verschiedenen Wegen erinnern zu lassen und sämtliche Termine mit anderen Leuten zu teilen oder einzusehen. Besonders leicht ist das Kopieren, Verschieben und generelle Bearbeiten von Terminen oder einen fixen Turnus für Aufgaben und Termine festzulegen. Digitale Planer werden besonders im Arbeitsumfeld gern genutzt um sich mit anderen abstimmen zu können.

Layout

Tagesplaner

Müsst ihr eure Termine im Blick behalten oder habt viele tägliche Aufgaben zu erledigen, ist ein Tagesplaner vermutlich genau das Richtige. Hier gibt es unzählige Ausführungen, aber was im Wesentlichen zu finden ist, sind stundenweise Platz für Termine und reichlich Platz für Notizen,

Wochenplaner

Wenn ihr lieber alles im Blick habt und gern ein wenig im Voraus planen wollte, sind Wochenkalender in sämtlichen Ausführungen sicher die beste Option für euch. Es gibt in der Regel genügend Platz für Termine und Notizen.

Monatsplaner

Ideal um Geburtstage, Termine und größere anstehende Events oder Urlaube zu planen, da ihr hier den ganzen Monat überblicken könnt.


Die richtige Größe

Hier spielen mehrere Faktoren eine Rolle, um eine Entscheidung zu treffen, die für euch passt. Ich möchte einfach ein paar Anregungen geben, die Ihr euch durch den Kopf gehen lassen könnt, um zu sehen, ob ihr alles bedacht habt:

  • Habt ihr gern alles kompakt und leicht, weil ihr viel unterwegs seid und nicht viel tragen wollt?
  • Wie wollt ihr euren Planer transportieren, ist eure Tasche entsprechend groß genug? Wenn ihr mich fragt, eine super Gelegenheit gleich eine neu Tasche zu kaufen ^^
  • Bleibt der Planer vielleicht immer zu Hause und beherbergt gleich noch eine Finanz- und Budgetplanung? Dann könnt ihr vermutlich sicher ein großzügigeres Format wählen
  • Ist eure Schrift vielleicht besonders groß und ihr braucht daher viel Platz? Oder aber ist eure Schrift besonders klein und wäre völlig verloren in einem großen Planer?
  • Müsst ihr gegebenenfalls Zettel in eure Planer stecken, weil ihr beispielsweise Briefe transportieren wollt – dann wären kleine Planer sicher sicher ungeeignet.

Hier kann man sicher noch endlos weiter Fragen stellen, aber was vermutlich nicht ganz unwesentlich ist, ist die Frage welches Planersystem nutzt ihr überhaupt? Für alle die gar nicht wissen, dass es mehr Optionen des analogen Planens gibt, als die typischen Buchkalender, kann sich gern mal im Planerwiki umschauen. Aber Papiernerds seid gewarnt: Wenn man einmal diesen Weg gewählt hat, könnte das ein teures Hobby werden 😉


Welcher Planertyp bin ich?

Der kreative Typ:

Wenn ihr eher kreativ veranlagt seid, solltet Ihr euch vielleicht einen besonders hübschen Planer aussuchen, oder aber ich zieht ein Bullet Journal in Betracht, welches euch neben den Terminen und täglichen Notizen auch die Möglichkeit bietet euch mit Skizzen und Tagebucheinträgen viel Raum für Individualität. Kreative Planung (mit Stickern, Washi, Bildern oder Skizzen) kann durchaus dazu führen, dass man seinen Planer besonders gern zur Hand nimmt.

Der strukturierte Typ:

Skizzen, Sticker und bunte Bilder lenken euch zu schnell ab? Dann solltet ihr lieber einen Planer suchen, der euch eine Struktur vorgibt, in der ihr schnell finden oder aufschreiben könnt worauf ihr Wert legt. Um gewisse Termine oder Ereignisse hervorzuheben bieten sich normale Textmarker (da gibts auch weniger penetrante, nicht neonartige Farben, falls euch das stört: Schaut mal hier) oder auch ganz simple Post-its an. Verbietet euch ja keiner trotzdem mal ein kleinen Sticker irgendwo hinzukleben. Euer Planer- eure Regeln.

Nicht Fisch und nicht Fleisch (sagt man das so?)

Ihr seid irgendwie keins von beidem? Auch nicht schlimm. Dann findet raus was euch glücklich macht. Ich für meinen Teil weiß es selbst nicht. Ich kenne zwar meine bevorzugten Größen und Planersysteme, aber bei mir ändern sich wie bei jedem anderen die persönlichen Anforderungen auch immer mal.
Hier mal ein kleiner Auszug aus meinem Leben: Aus einer Selbstständigkeit, wurden dann plötzlich zwei Firmen und die damit einhergehenden Termine, Notizen und Aufgaben waren kaum noch ohne verschiedene Planer zu lösen. 2019 habe ich dann ein Kind bekommen, kurzzeitig also kein arbeiten mehr (Elternzeit), dann „nur noch“ eine Firma, dafür aber Mamikram zu erledigen. Ab da war eh alles anders und ich musste viel mehr privates im Vorfeld organisieren und schwupps war dann 2020 und Corona da – wo wir bekanntlich alle relativ wenig Termine wahrnehmen mussten. Ihr seht alles kann sich ändern.

In diesem Sinne: Probiert euch aus, ohne Druck – Hauptsache ihr seid organisiert und habt Spaß daran!

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig helfen, zumindest die richtigen fragen zu stellen, damit ihr für euch das richtige System und den richtigen Planer findet. Wenn ihr Fragen habt, würde ich mich sehr freuen mich mit euch auszutauschen. Hinterlasst gern Kommentare.

Alles Liebe,

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2 Gedanken zu „Wie suche ich für mich den richtigen Planer aus?

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